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Der Verein zur Förderung der Juristenbibliothek e.V. lädt ein zu einer Lesung und Diskussion mit Thomas Fischer.

Ob Germanwings-Absturz, lebenslange Freiheitsstrafe oder die Verfolgung der letzten NS-Verbrecher: Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, bezieht in den großen aktuellen Debatten klare Position. In seinen Einlassungen rechnet er mit Politikern, Kollegen in der Justiz und den in der Gesellschaft herrschenden Mehrheitsmeinungen ab. Denn gerade als Bundesrichter sieht er sich in der Pflicht, sich der politischen Öffentlichkeit zu stellen. Durch seine exzellente Fachkenntnis und seine bezwingende Rhetorik gelingt ihm in seinen Kolumnen eine hochspannende und brillante Rechtsphilosophie. Ist Deutschland ein gerechtes Land? Kommt darauf an. Zumindest ein rechtsstaatliches? Weitgehend. Wie es aber im politischen und juristischen Alltag um Recht und Gesetz bestellt ist und wie die Justiz in Deutschland funktioniert, darüber klärt Thomas Fischer auf. Der Bundesrichter mischt sich ein in die aktuellen Debatten: Sind wir wirklich im Krieg gegen den Terror? Wie soll Deutschland mit den Flüchtlingsströmen umgehen? Und was sagen eigentlich unsere Gesetze zum Thema Sterbehilfe?
Thomas Fischer bezieht klar Stellung, nicht selten auch entgegen der landläufigen Mehrheitsmeinung. In seiner ZEIT-Online-Kolumne „Fischer im Recht“ zeigt er, wie der Rechtstaat heute im Innersten funktioniert und wo er an seine Grenzen stößt.

Art der Veranstaltung: Diskussion
Genre: Politik, Sachbuch, Strafrecht, Philosophie
Zeit: 17. März 2016 um 19:00 Uhr
Ort: Universität Leipzig, Campus Augustusplatz, Hörsaal 2, Universitätsstr. 1 (Hörsaalgebäude), 04109, Leipzig (Zentrum)